Schwerpunkte:
 
 

1. Ziel und Berechtigung

Die Ausbildung in der Zweijährigen Berufsfachschule vermittelt eine breit angelegte fachrichtungsbezogene Grundbildung, die schwerpunktorientiert auf eine berufliche Ausbildung vorbereitet und zu einem dem mittleren Abschluss gleichwertigen Abschluss führt. Die Zweijährige Berufsfachschule (10. und 11. Klasse) endet mit der Abschlussprüfung. Wer die Abschlussprüfung bestanden hat, erhält auf der Grundlage der Rechtsverordnung nach dem Berufsbildungsgesetz eine Anrechnung auf eine Berufsausbildung im entsprechenden Berufsfeld und ein Abschlusszeugnis, das dem Abschluss der Realschule gleichgestellt ist.

2. Aufnahme

Die Aufnahme in die Zweijährige Berufsfachschule setzt den qualifizierenden Hauptschulabschluss oder den Hauptschulabschluss mit befriedigenden Leistungen in zwei der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik und im dritten Fach keine schlechter als ausreichend bewertete Leistung voraus.
In allen übrigen Fächern müssen im Durchschnitt befriedigende Leistungen erbracht sein. Außerdem bestätigt die Klassenkonferenz der abgebenden Schule in einem schriftlichen Gutachten1 die Eignung des Bewerbers.

Die Erziehungsberechtigten, welche die Aufnahme ihres Kindes in eine Zweijährige Berufsfachschule wünschen, sind rechtzeitig durch die seither besuchte Schule über Ziele und Ausbildungsgang dieser Schulform zu unterrichten und insbesondere im Hinblick auf die verschiedenen Berufsfelder zu beraten2.

Die Erziehungsberechtigten melden die Jugendlichen bei der bisher besuchten Schule nach Zeugniserteilung zum 1. Schulhalbjahr für die gewünschte und namentlich zu bezeichnende Berufsfachschule mit Angabe des Berufsfeldes/der Berufsrichtung an.

Der Leiter der bisher besuchten Schule übersendet die Anmeldung bis spätestens zum 31. März der Berufsfachschule, in die der Schüler aufgenommen werden soll.

1) Mustergutachten sind auch über das Sekretariat der BWS erhältlich
2) Lehrer der BWS unterstützen auf Wunsch diese Beratung

3. Berufsfelder und Unterricht

An der Brühlwiesenschule in Hofheim werden in der Fachrichtung Technik die Schwerpunkte Mechatronik und Holztechnik angeboten. Der Unterricht umfasst Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlunterricht. Der Pflichtunterricht gliedert sich im allgemeinen Lernbereich in die Fächer: Deutsch, Englisch, Mathematik, Politik und Wirtschaft, Physik, Chemie, Religion und Sport. Im beruflichen Lernbereich umfasst der Pflichtunterricht den berufsrichtungsbezogenen Theorieunterricht und Praxisunterricht.
Hinweis: Im Praxisunterricht in den Werkstätten muss Arbeitskleidung getragen werden, dazu gehört auch das Tragen von Sicherheitsschuhen!

4. Schulische Weiterbildungsmöglichkeiten nach der BFS

Der erfolgreiche Abschluss der Zweijährigen Berufsfachschule ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Schulen, wie z. B. zur Fachoberschule oder zum Beruflichen Gymnasium.