Informationstechnik
Netzwerktechnik

Allgemeine Infos

Unterricht: Theorie ca. 90% Praxis ca. 10% (Linux)
Zeit: 12. Klasse/ 1. Halbjahr
Klausuren: 2 zu je 90min
Zwischentests: 3 zu je 45min

Bewertung: (Schulnoten 1 - 6)

Lehrer: 2
Unterrichtsgestaltung Theorie: 2
Unterrichtsgestaltung Praxis: 1
Klausuren: 3
Zwischentests: 2
Themen Auswahl: 2
Gesamtwertung des Unterrichts: 2


Behandelte Themen:

Ausgewählte Unterrichtsthemen

OSI
Abkürzung für "Open System Interconnection" oder "Open Systems Interconnect". OSI ist ein offenes Schichtenmodell, das seit den 70er Jahren entwickelt wird und standardisiert wurde:
OSI bezieht sich auf die Verbindung und Zusammenarbeit von Systemen. Das OSI-Referenzmodell besteht aus sieben Schichten (layer).Diese Schichten sind keine Protokolle, sondern geben Funktionen wieder. OSI selbst definiert die Dienste und Funktionen, die auf den einzelnen Schichten erfüllt werden sollen. OSI definiert aber nicht die Standards, die diese Dienste und Funktionen verwirklichen. So können die Funktionen einer Schicht u.U. durch unterschiedliche Protokolle erfüllt werden.

Einige Hauptaufgaben, die innerhalb des Schichtenmodells erfasst werden müssen
Wählen einer Route, u.U. unter Einbeziehung der Priorität und Sensibilität von Daten (sensible Daten z.B. nicht über Länder mit geringem Datenschutz)

Stichworte zu den einzelnen Schichten

7. Anwendungsschicht
Dateitransfer, Datenbankzugriff, E-Mail etc., allgemeiner Netzwerkzugang, Flusskontrolle, Fehlerbehandlung, Beginn der Paketerstellung.

6. Darstellungsschicht
bestimmt Datenformat, "Dolmetscher" in Zwischenformat, Protokollumwandlung, Datenverschlüsselung, Zeichensatzkonvertierung, Grafikbefehle, Kompression. Der Redirector befindet sich auf dieser Schicht.

5. Kommunikationssteuerungsschicht
Verbindung/Sitzung, Prüfpunkte, Dialogsteuerung.

4. Transportschicht
fehlerfreie Übertragung in richtiger Reihenfolge, u. U. Neuaufteilung der Pakete, Flusssteuerung, Fehlerbehandlung.

3. Vermittlungsschicht
Netzwerkschicht, Adressierung, Routing, weitere Zerteilung der Pakete auf Routern, wenn vom empfangenden Netz keine größeren Pakete unterstützt werden.

2. Sicherungsschicht
Datenrahmen, fehlerfreie Übertragung, Bestätigungen

1. Bitübertragungsschicht
Kabel, Steckkontakt etc., Übertragungsverfahren

 
Subnetting/Supernetze Beispiel:
IP-Adresse: 192.168.172.0 /22 (Subnetzmask: 255.255.252.0)
IP-Adresse im binären Zahlensystem umgewandelt:
|Netzadressteil|Hostadressteil| -> 11000000.10101000.101011|00.00000000

Für was benutzt man Subnetting?
Subnetting wird angewendet um ein Adressbereich wie im oberen Beispiel die 192.168.172.0 in verschiedene zusammengehörige kleinere Unternetze zu teilen. In einer Firma mit 6 Abteilungen könnte man nun zum Beispiel jeder Abteilung ein "eigenes" Netz zuteilen.
 
Topologien
Zu den Themen des Faches "Netzwerktechnik" gehört es zudem die Unterschiede und die Eigenschaften der verschiedenen Netzwerk-Topologien kennen zu lernen.
Im Wesentlichen unterscheiden sich die Netzwerk-Topologien in der Infrastruktur, Sicherheit. Die drei häufigsten verwendeten Arten sind: Auf der Brühlwiesen-Schule selbst, wird das Bus- und Stern-System eingesetzt, allerdings sind alle Rechner der Schule an einem Server angebunden, der ihnen bestimmte Netzwerk-Dienste bereitstellt.

Das Bus-System: Das Bussystem besteht aus einem durchgängigen Kabel, dessen Enden von Widerständen terminiert sind. Alle angeschlossenen Rechner sind über dieses Kabel verbunden. Bei Bruch des Kabels fällt allerdings das gesamte Netz aus.
Das Stern-System: Bei einem Stern-System sind die einzelnen Rechner mit einem zentralen Server verbunden. Dadurch steht den einzelnen PCs die Gesamtleistung des ganzen Busses zur Verfügung. Man könnte sagen, ein Sternsystem besteht aus vielen einzelnen Bussystemen mit jeweils 2 Rechnern. Vorteil: Bei einem Kabelbruch ist nur ein Rechner verloren.
Das Ring-System: Das Ring-System besteht sozusagen aus einem Bussystem, dessen beide Enden miteinander verbunden sind. Dadurch besteht bei einem Kabelbruch oder Rechnerausfall immer noch eine Verbindung zu jedem anderen PC.
 
Routing
Ein sehr trockenes, allerdings Interessantes Thema war das Thema Routing.
Jedes Subnetz das miteinander kommunizieren will, brauch einen Router um sich untereinander erreichen zu können. Ein einfacher Switch bringts da einfach net!
Deswegen gibt es unseren Freund, den Router.
Damit er weis was abgeht, ist in jedem Router eine so genannte Routing-Tabelle vorhanden, in ihr stehen alle Wege die benötigt werden, damit ein Rechner aus Netz A mit einem Rechner aus Netz B reden kann.

 
linux
Als letztes wurde das Thema "Linux" behandelt. Zuerst ging es an die trockene Theorie, den Aufbau des Betriebssystems, Filesystem, Programme, etc. Danach ging es richtig zur Sache, die Installation von SuSE Linux 9.0 Professional und das Aufsetzten eines File-Servers + Konfigurations Tool WebMine.
Während der Installation von SuSE 9.0 Professional wurden direkt die entsprechenden Pakete mit installiert (sprich: Samba Server).
Anschließend nach der Installation wurde das Netzwerk konfiguriert, IP-Adressen im Bereich 192.168.0.x/24 vergeben und die Verbindungen überprüft. Nach einem kurzen Ping (Echo-Anforderung) an alle Rechner machten wir uns an die Konfiguration des Samba-Server in dem wir bestimmte Ordner mit speziellen Berechtigungen freigaben.
Getestet wurde die ganzen Freigaben durch einen Laptop auf den Windows XP Prof. aufgespielt war.