Norwegische Delegation besucht Brühlwiesenschule
 

Wie stellt man eine gute schulische und berufliche Ausbildung sicher? Wie kann man die Qualität messen? Welchen Anteil haben die Betriebe und welchen die Schule an der Ausbildung? Solche und viele andere Fragen stellten die Teilnehmer einer achtköpfigen Delegation des "Norwegian Directorate for Education and Training" bei einem Besuch in der Brühlwiesenschule in Hofheim.

Grund für diesen Besuch ist das Ziel des norwegischen Bildungsministeriums, im ganzen Land eine gleichbleibend, hochwertige Ausbildung zu garantieren. Um eine Lösung dieser Aufgabe näher zukommen, verschafft sich die Delegation auf ihrer Reise einen Überblick über das Schul- und Ausbildungssystem in Deutschland.

Die norwegische Delegation unter der Leitung von Herrn Karl Skaar wurde vom zuständigen leitenden Schulamtsdirektor Herbert Daubner-Flöck begleitet.

Nach der Begrüßung der Gruppe durch den Schulleiter Wolfgang Bill, informierte Studienrat Karl Boecking die Gäste mit einem Vortrag über das deutsche Schulsystem und das Duale Ausbildungssystem, das in Norwegen unbekannt ist. Mit dem Blick auf die Brühlwiesenschule kam es dann zu den oben angedeuteten Fragen wie zur Messbarkeit von schulischer Qualität und den Möglichkeiten diese zu verbessern. In den gleichen Bereich zielte auch der Vortrag von Frau Margit Ebbinghaus, vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB). Bei einem Rundgang durch die Schule konnte sich die Delegatrion einen Überblick über die Räumlichkeiten und die hervorragende Ausstattung verschaffen. Besonders interessant waren dabei Gespräche mit Lehrern und Schülern.