Projektwoche - 2015 Schule und Ausbildung

„Welche Voraussetzungen brauche ich um an der Brühlwiesenschule mein Abitur zu machen?“, „Welche Möglichkeiten bietet die Brühlwiesenschule im Bereich der Fachoberschule?“ „Wie kann ich Erzieherin werden?“, „Was muss ich beachten, wenn ich zur Berufsfachschule gehen will?“ solche und viele andere Fragen stellten die Besucher am 5. Dezember 2015 in der Brühlwiesenschule. An den verschiedenen Informationsständen bot die Schule allen Interessierten einen Einblick in das umfangreiche Schulformangebot.

Besonders Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 - 10 und deren Eltern informierten sich über die Möglichkeiten, die die Brühlwiesenschule bietet.

Neben dem Beruflichen Gymnasium mit der allgemeinen Hochschulreife, der Fachoberschule oder der Berufsfachschule gab es auch große Nachfrage zu der Fachschule für Sozialpädagogik und der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz. In der Aula hat der Schulleiter Herr Wolfgang Bill und seine Kollegin und Kollegen der Schulleitung den ganzen Vormittag interessierte Familien individuell beraten. Unterstützt wurde die Beratung durch Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler aus den entsprechenden Schwerpunkten.

Wer sich auf einen Rundgang durch die Schule machte, konnte neben der Besichtigung der zahlreichen Fachräumen, Labore und Werkstätten auch direkte Gespräche mit den Schülern und den Lehrkräften führen. Von besonderem Interesse für die Besucher waren dabei die verschiedenen gewerblichen Ausbildungsberufe die in der Berufsschule unterrichtet werden. Hilfreich für die Besucher war, dass auch die Ergebnisse der vorangegangenen Projektwoche präsentiert wurden.

Selbst hergestellte Spiele aus Holz, Roboter, Wirtschaftsplanspiele, mathematische Videotutorials, politische Planspiele, erneuerbare Energien, Comics, Theater - je nach Interessenlage ging es sowohl darum fachliche Inhalte zu vertiefen und anzuwenden als auch ganz neue Dinge zu entdecken. Die thematische Vielfalt und die kreativen Gestaltungsmöglichkeiten begeisterten dabei sowohl die teilnehmenden Schüler/innen, als auch die Besucher.

Dass man Texte aus Literatur und Geschichte kreativ umsetzen und damit das Textverständnis in hohem Maße fördern kann, bewies eine Schülergruppe im Projekt "Text goes Comic". Die Zeichnungen wurden mit viel Aufwand und Detailreichtum erstellt und stehen nachfolgenden Jahrgängen als Lernunterstützung zur Verfügung.

Neue Lernmedien kommen auch aus dem Fachbereich Mathematik. Hier wurden Unterrichtsinhalte in Form von Tutorials aufgearbeitet bzw. mit Smartboards umgesetzt und so ganz neue Anreize geschaffen.

Besonders hervorzuheben ist in diesem Jahr auch das soziale Engagement der Schülerinnen und Schüler. In Gesprächen mit jungen Menschen, die erst seit kurzem in Deutschland sind, wurden Lebenswege erfragt, Probleme diskutiert und Freundschaften geschlossen. Auch das Thema "Armut" griffen die Schüler/innen auf und engagierten sich bei der Tafel. Darüber hinaus ist im Rahmen der Projektwoche eine besonders eindrucksvolle Fotodokumentation mit dem Titel "Fremdbilder - unser Blick auf Deutschland" entstanden. Gerade im Bereich der jugendlichen Flüchtlinge hat die Brühlwiesenschule eine ständig ansteigende Anzahl von Schülerinnen und Schülern zwischen 16 und 18 Jahren. In den sogenannten InteA -Klassen lernen diese zwei Jahre lang die Deutsche Sprache, damit sie dann besser in den Arbeitsmarkt integriert werden können.

Gewohnt vielseitig und kreativ gestaltete sich das Projektangebot im Bereich Pädagogik. Hier wurden unter anderem Texte für die Kleinsten illustriert und Lieder multimedial interpretiert. Nicht weniger interessant präsentierten sich die anderen Schwerpunktfächer an der Brühlwiesenschule. Während sich der Fachbereich Wirtschaft in Planspielen mit der Führung eines Unternehmens beschäftigte und zu kurzen Unterrichtseinheiten einlud, realisierten die Schüler/innen unter der Leitung von Ulrich Kunkel und Thomas Maul eigene Ideen aus den Bereichen Informatik, Elektronik sowie ein kleineres Filmprojekt. Im Fachbereich Metalltechnik wurde in die metallverarbeitenden Techniken eingeführt und funktionsfähige Modelle von Heißluftmotoren gefertigt. Die Auszubildenden im Bereich KFZ-Mechatronik weihten die Besucher in die Elektromobilität ein, der Fachbereich Holz präsentierte, unter anderem, handgefertigtes Mobiliar.

Und: Auch die Kunstsammlung im Verwaltungstrakt konnte erweitert werden. Unter den Slogan "Der neue Leonardo da Vinci" und "Jeder ist ein Künstler" sind sehenswerte Skulpturen und Bilder entstanden.

Wer dann durstig oder hungrig war bekam an verschiedenen Ständen etwas zu Essen oder zu Trinken. Der Fachbereich der Werkstatt für behinderte Menschen bot an seinem Stand neben Weihnachtsgebäck auch von den Schülerinnen und Schülern gefertigten Weihnachtsschmuck aus Holz an.

„Erstaunliche, was es an dieser Schule alles gibt“, war eine häufige Aussage von Besuchern. Wer an diesem Samstag nicht kommen konnte, kann sich auch über die Homepage der Schule informieren.