Internationaler Besuch an der Brühlwiesenschule

Lange wurde um die Gelder geworben, nun ist es endlich soweit: Dank „Erasmus+“, des Kooperationsprojekts der EU, empfängt die Hofheimer Brühlwiesenschule (BWS) Ende November über 30 SchülerInnen und Lehrkräfte aus Lettland, Portugal, Serbien und Spanien.

Seit August dieses Jahres ist klar, dass die BWS für zwei Jahre Schirmherrin eines Kooperationsprojekts mit dem Titel „Sustainability – Europe's Future“ sein wird. In Workshops werden die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten kennenlernen und erfahren, nachhaltiger zu leben, zu konsumieren sowie den eigenen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

Als Partnerschulen konnten zwei Gymnasien in Daugavpils (Lettland) und Kraljevo (Serbien) sowie zwei berufsbildende Schulen in Leganés (Spanien) und Funchal (Portugal) gewonnen werden. Diese haben bereits in der letzten Woche Abgeordnete nach Hofheim entsandt, um gemeinsam mit dem hiesigen Projektteam Organisationsarbeit zu leisten und Vorbereitungen zu treffen.

Das erste internationale Treffen mit Schülerinnen und Schülern wird in der letzten Novemberwoche in Hofheim stattfinden, dann geht es im Mai 2020 nach Lettland, im November 2020 nach Portugal und voraussichtlich im Frühling 2021 nach Kraljevo und Leganés. Besonders engagierte Lernende der BWS werden an diesen Terminen die Gelegenheit erhalten, die Reise anzutreten und ihre Schule im europäischen Ausland zu vertreten. In der Zwischenzeit wird die Projektarbeit über die Internetplattform „eTwinning“ stattfinden.

Die Lehrkräfte der Partnerschulen waren allesamt zum ersten Mal in Hessen und hellauf begeistert, denn selbstverständlich wurde in der letzten Woche nicht nur gearbeitet, sondern auch Hofheim und die nahen Großstädte Wiesbaden und Frankfurt erkundet, wo die Gäste in den Genuss der hessischen Küche und Gastfreundschaft kamen.

Die BWS hat bereits in früheren Jahren viel Erfahrung mit internationalen Kooperationen sammeln können. Besonders durch die Partnerschaft mit dem Lycée Professionnel Joseph Cugnot im französischen Chinon und das COMENIUS-Programm haben Schülerinnen und Schüler immer wieder Gelegenheit, Lernende in anderen Ländern zu besuchen, diese aufzunehmen, sich gegenseitig auszutauschen und vonund miteinander zu lernen. Diese Tradition soll nun im Rahmen des „Erasmus+“- Projekts weitergeführt werden.